Kleintiere in speziellen Kartons transportieren
Kleintierbesitzer kennen das Problem: Ein Tier wird krank und es muss über eine bestimmte Strecke zum Tierarzt transportiert werden. Oder besonders schöne und ausgewählte Tiere sollen an einer Ausstellung teilnehmen, um dort eventuell einen Preis zu gewinnen. Andere Kleintiere sollen per Versand an ihre neuen Besitzer verschickt werden. Will man Tiere transportieren, stellt sich immer wieder das Problem der richtigen Transportverpackung. Wie muss sie beschaffen sein, um die Tiere stressfrei und ohne physische und psychische Schäden am Zielort ankommen zu lassen und die Tiere transportieren zu können.
Der richtige Karton zum Tiere transportieren
Während sich kleinere Hunde, Katzen und Kaninchen gut in den im Handel erhältlichen, speziellen Katzenboxen transportieren lassen, sind für andere Kleintiere Transportbehälter aus Holz, Karton oder spezielle vergittere Vogelkisten sowie Schachteln für Labornager (Mäuse, Ratten, Hamster) vorteilhaft. Dabei spielt die Größe des Tieres natürlich bei der Auswahl des entsprechenden Kartons oder des Transportbehältnisses eine große Rolle, denn der Karton sollte nicht sehr viel größer als das Tier selbst sein. Hat es zu viel Bewegungsfreiheit, kann es stressbedingt zu Selbstverletzungen führen. Für kleine Tiere (Zwerg- und Kleinrassen) sollte ein Karton in dem man die Tiere Rassen transportieren möchte eine Bodenfläche von 40 x 28 cm und eine Höhe 30 cm, bei mittleren Bodenfläche von 46 x32 cm und eine Höhe 36 cm und bei großen Rassen eine Bodenfläche von 60 x38 cm und eine Höhe 42 cm haben. Der Bodenbelag sollte bei Mäusen, Ratten, Hamster und Kaninchen aus Heu oder Stroh bestehen und es muss durch Löcher im Karton für eine ausreichende Luftzufuhr gesorgt werden. Ebenfalls sollte man darauf achten, dass der Karton währen des Transportes nicht eventuell durch Kot oder Harn aufgeweicht werden kann und die Tiere ausbrechen können.
Vögel, Reptilien und Fische transportieren
Vögel, wie Wellensittiche und Kanarien transportiert man am besten in einer Holzkiste, die auf einer Seite mit einem Gitter versehen ist. Dabei sollten die Gitterstäbe so angeordnet sein, dass die Vögel die Köpfe nicht hindurch stecken können. und deren Boden aus rutschfestem Vlies, Karton oder Holz besteht. Die Größe der Kiste richtet sich wieder nach der Art der Tiere, die transportiert werden sollen. Tauben, Junghennen, Küken, Enten werden in speziellen Taubenkörben, Holzkisten oder Kartons die zusätzlich in einer Katzenbox untergebracht werden transportiert. Für den Transport von Reptilien und Fischen eignen sich dickwandige Styropor-Boxen. Und noch ein ganz banaler Tipp: Will man lebende Tiere transportieren, sollte man auch darauf achten, dass die Transportzeit nicht allzu lang ist.
Urheber Foto: Dennis Vogler – Fotolia
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